German Open im BYC

Erfreulicherweise haben zwölf Boote im wesentlichen zusammengesetzt aus den zwei großen Flotten vom Starnberger See und Brombachsee, sowie ein Boot vom Bodensee gemeldet. Die Eigner werden im Namen der Klassenvereinigung gebeten rechtzeitig an die Bezahlung ihrer Mitgliedsbeiträge für 2019 zu denken. Es ist ein Betrag in Höhe von 128 € auf folgende Kontoverbindung unter Angabe von Name und Segelnummer, sowie Bootsname zu bezahlen: Deutsche Melges 24 Klassenvereinigung Sparkasse Landsberg-Diessen, DE22 7005 2060 0022 1995 66 Vielen Dank! 

Bericht Attersee 31.8.-1.9.2019

Sechs Boote aus Süddeutschland vom Starnberger See und vom Brombachsee meldeten für ein traumhaftes Wochenende bei nicht erwarteten sehr guten Segelbedingungen. Letztendlich gegen neun Boote an den Start. Am Samstag konnten vier Wettfahrten und am Sonntag eine gesegelt werden. Die letzte Wettfahrt hat es in sich, denn wer den frischen Wind auf der rechten Seite nicht erkannt hat der blieb gnadenlos stecken. Der gastgebende Club tat ein übriges um die Segler glücklich zu machen Wettfahrtleitung und Bewirtung waren einfach perfekt. 
Es gewann die ‚white room‘ gesteuert von Luis Tarabochia vor der ‚Phonobloc’von Tom Beck. Fünfte wurde die GER 327 von Martin Thiermann. Platz 7 belegte GER 730 von Marcus Möhrchen und Platz 9 die GER 647 von Victor Pruchniewski.

Bilder des Events: Link

Auftakt der Melges 24 Europa-Serie in Portoroz: Zwei deutsche Teams mit Laufsiegen und in den Top-Ten

Während die Esten (Lenny) um Toni Toniste recht souverän an der Spitze segelten und nach fünf Wettfahrten gewannen, wurde dahinter heftig gekämpft. Auf Platz sieben segelte die „white room“ mit Steuermann Luis Tarabochia. Mit der „Musto Racing“, gesteuert von Oliver Oczycz kam auf Platz neun ein weiteres deutsches Boot in die Top-Ten.

Die deutsche Klasse freut sich nicht nur über die guten Ergebnisse dieser beiden Teams – und dass beiden je eine Wettfahrt gewinnen konnten, sondern auch über einen Neueinsteiger in der Klasse: Das Team von Moritz Mössnang vom Ammersee war erstmals mit der „Pearl“ auf der Bahn. Vervollständigt wurde das deutsche Quintett mit der Phonoblock von Tom Beck und der Arteria von Jürgen Fuchs.

„Es war nicht wirklich kuschelig warm“, berichteten die Teilnehmer von dem durchwachsenen Freitag mit einstelligen Temperaturen, aber Wind mit 8 bis 13 Knoten. Hoch her ging es meist schon beim Start. Nach einer engen Lee-Luv-Situation an der Linie fand sich die „Musto“-Crew Abends vor dem Schiedsgericht wieder – und flog mangels entlastender Zeugen aus dem ersten Rennen. Auch die „white room“ hatte eine schmerzhafte Berührung, konnte aber den Protest abends gewinnen. Bis auf die Höhe des führenden Bootes konnten sie sich im dritten Rennen am Freitag noch nach vorne kämpfen – bis aus einigen hundert Metern die Jury angerauscht kam und eine Strafe wegen Pumpens signalisierte. Weder die betroffene Crew noch der daneben segelnde Gegner verstanden die Strafe. „Aber es war eben so. Die beiden Kringel kosteten uns den zweiten Platz“, so Taktiker Marvin Frisch. Als Siebte waren sie dann nur im Ziel. 

An den beiden folgenden Tagen wärmte zwar die Sonne Schiffe und Segler – doch bei höchstens sechs bis acht Knoten Seebrise konnte jeweils nur ein Lauf absolviert werden. Während das Rennen am Samstag von der white room-Crew (diesmal mit Dominik Müller, Marvin Frisch als Taktiker und Veronika Schlögl auf dem Vorschiff) gewonnen wurde, waren am Sonntag Oliver Oczycz, Eddy Eich, Kicker Schäfer, Walter Rothlauf und Max Hibler als Erste im Ziel. „Die Amateur-Mannschaften waren diesmal klar besser als die Profis“, erst  auf Rang sechs war ein ungarisches Team zu finden, das nicht unter die Amateur-Regeln fällt.