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Bericht Dutch Nationals 2012 PDF Drucken E-Mail

Am Donnerstag, den 13.09., stand für die Teilnehmer von außerhalb die Anreise an. Die Teams aus England, Estland, Deutschland, Dänemark und teilweise Holland fanden sich in Medemblik ein. Die Boote wurden aufgebaut und die Quartiere bezogen. Am Donnerstagabend und Freitagmorgen wurde gemeldet und die Boote zu Wasser gelassen. Durch andere Bootsklassen wurde der Hafen schnell an seine Kapazitätsgrenze gezwungen und es wurden Päckchen gebildet. Der Wind kam konstant aus West mit ca. 5-6 Bft.
Ab 10 Uhr hieß es: Auslaufen für den ersten Tag. Um 11 Uhr wurde die erste Wettfahrt angeschossen. Das Feld blieb bei dem starken Wind dicht beieinander, wodurch keine klare Führungsposition für die starken Teams entstand. An den Tonnen wurde das Runden gemeinschaftlich absolviert, wodurch Teams vom vorderen Feld schnell durchgereicht werden konnten. Der konstante Wind eröffnete für jedes Team Chancen wieder heran zu kommen. Unter Gennaker trumpfte die Melges24 im Vergleich zu den anderen Bootsklassen (J22 und Laser SB3) auf der Bahn auf. Durch das Auflaufen auf die anderen Bootsklassen an der Luvtonne wurde das Ansteuern der Tonne erschwert, da Abwinde und Regeleinhaltung manche zum nachgeben zwangen. Der erste Lauf ging etwas unspektakulär zu Ende.
Der zweite Lauf hatte es jedoch in sich. Unter Gennaker dominierten die Melges erneut die Bahn, während es im J22 Feld viele Teams mit Problemen gab. Man fuhr zwischen Booten ohne Mast und über Bord Gegangenen durch. Man merkte, dass die Melges auch bei Starkwind ruhiger fährt und wenig Probleme bereitet. Trotzdem beschwerten sich nach dem zweiten Lauf mehrere Melges-Teams beim Startschiff, dass der Wind zu stark zum Segeln sei. Selbst die Dänen beschwerten sich über den zu starken Wind - und das soll schon was heißen! Die Regattaleitung zeigte Einsicht und brach zunächst ab. Alle Teams fuhren zurück in den Hafen und machten ihre Schiffe bereit für den nächsten Tag. Als mache Teams fertig umgezogen und bereits beim Essen saßen kam die Meldung, dass für die Melges-Klasse ein weiteres Rennen stattfinden wird. Somit hieß es wieder anziehen, auslaufen und an der Regattabahn einfinden. Der Wind hatte nicht erkennbar nachgelassen, was machen Teams zur Aufgabe zwang. Das Feld blieb erneut dicht beieinander und die Spannung war bis zum Einlaufen des Letzten auf einem hohen Level.

 

Samstagmorgen ging es erneut aufs Wasser um weitere drei Läufe zu fahren. Es war der Tag mit dem schwächsten Wind, was jungen Teams die Chance bat bei mittlerem Wind Plätze gut zu machen. Da die Melges drei Runden und die J22 und Laser SB3 zwei Runden fuhren, erwiesen sich alle drei Läufe als schwierig zu segeln, da man nun zu jeder Zeit der Wettfahrten im Feld der J22 festhing. Der Verkehr war im Mittelfeld dicht und machte die Wettfahrten noch interessanter. Nachdem die drei Wettfahrten gefahren wurden, gab es am Abend im Restaurant am Hafen ein Essen für alle Teilnehmer der Dutch Nationals. Hierbei fand man Zeit mit Leuten aus der eigenen Klasse und anderen Klassen zu sprechen. Es wurden Erfahrungen, Tipps und Tricks geteilt.

 

Am Sonntag bereitete man sich noch vor dem Auslaufen auf die Abreise vor. Zelte, Wohnwagen und Hotelzimmer wurden aufgeräumt bzw. abgebaut. Für diesen Tag waren zwei Läufe angesetzt, die problemlos durchgezogen wurden. Erneut war viel Verkehr durch J22 und Laser SB3 auf der Bahn, doch dies macht den Reiz am Segelsport, besonders mit der Melges24 aus. Jedem war klar, dass nach den zwei Läufen Chaos im Hafen ausbrechen würde, da alle Teilnehmer gleichzeitig abreisen wollten. Zwar gab es die Aufforderung Teilnehmer mit einer weiten Anreise früher kranen zu lassen, doch es hielt sich niemand dran. Der Hafen war voll mit Laser Standard, Laser 4.7, 470er, Finn, J22, Laser SB3, Moths und Melges24. Am Kran herrschte die Regel: Wer zuerst kommt, malt zu erst. Währenddessen wurde das Podest für die anschließende Siegerehrung aufgebaut. Das Wochenende war bis auf die Planung der Abreise im Hafen ein voller Erfolg. Es gewannen das Team NED 765, gefolgt von NED 645 und NED 827.

 

Vielen Dank an das Regatta Center Medemblik für diese Regatta.

 

Jan Dembeck | GER355

 

Ergebnisse

 

Bilder