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Eventkalender

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36 Melges24 hatten gemeldet, da wollten wir nicht fehlen. Norwegen im SpÀtsommer....der Hammer.

 

Donnerstag Abfahrt 0630 in Schleswig, 0730 geplatzter Reifen am Trailer, 0800 neuer Reifen ist an der Tanke aufgepumpt und weiter gehts. Man sollte auf jedenfall die Gummiventile durch Metallventile tauschen. 1600 kleine Pause, um an der netten AutobahnraststĂ€tte in Schweden warme Plunderteilchen mit Vanillecreme zu essen (Yummy!). 1930 Ankunft in Hankö, Aufbauen, Kranen und rĂŒber auf die Insel und unsere Zimmer im Yachtclub beziehen. 2100 leckeren Burger im Yachtclub genießen.

 

Freitag erster Start 1500, also genug Zeit um in Ruhe zu frĂŒhstĂŒcken und dann rauszufahren, um die Crew ein wenig einzuschleifen. Der Fjord zeigt sich von der flauen Seite und wir testen den Wind aus verschiedenen Richtungen fĂŒr wenige Minuten. Aber nachdem sich die anderen Schiffe eingefunden hatten, baute sich eine stabile Brise mit 10-12 kn auf.  Bei Sonnenschein wurden 3 Rennen mit sehr kurzer Pause gestartet. (Ein echter Vorteil wenn man nicht mit so vielen Klassen zusammen auf der Bahn ist. Bei der NM waren noch Formula18 mit dabei, also Schiffe die es so ungefĂ€hr mit der Melges24 aufnehmen können.) Die Rennen waren auf eine Stunde ausgelegt und so bleibt das Feld eng zusammen. Besseres Segeln kann man sich nur wĂŒnschen (wird es aber nie bekommen). Der leicht drehende Wind und sĂŒdsetzende Strom machte es sehr anspruchsvoll. Unser bestes Resultat war dann ein 20. Platz im zweiten Rennen. Abends gab es dann Bryggemat (BrĂŒckenessen) und Bierchen. Man konnte fĂŒr 75 Euro drei Essen inkl. einem Bier kaufen.

 

Samstag erster Start 1100. FrĂŒhstĂŒck und raus. Die Fahrt vom Hafen bis zum Race-Area dauert so um die halbe Stunde (je nach Wind) aber im Gegensatz zu Kiel, durch eine kleine nette SchĂ€renlandschaft vorbei an netten SommerhĂ€usern und vielen Felsen. (Erstaunlich wie viel Zeit sich die Norweger genommen haben, um ihr Land mit Steinen zu dekorieren.) Sonntag fehlte der Strom etwas, somit kamen etliche General-Recalls zu Stande, aber mittlerweile hat man sich ja nach Torbole schon dran gewöhnt. Da das RC schon vom Anfang Blackflag gezogen hatte, waren da auch etliche Boote die dann an der Linie warten mußten.... Auch am Sonntag wurden 3 Rennen durchgezogen, wie am Vortag mit nur kurzen Pausen (aber genug um zu Essen und zu verschnaufen). Das letzte Rennen wurde dann etwas lĂ€nger ausgelegt. Abends wurde als Bryggemat eine Lauch-Fischsuppe serviert. Die Norwegische Klassenvereinigung machte ihre Jahreshauptversammlung. Da meine Norwegischkenntnisse nicht ganz reichten, um dort zu folgen, machten wir uns auf den Weg die andere Inselseite zu erkunden. Ein warmer Felsen und HC-Cola sind eine gute Alternative.

 

Sonntag erster Start....verschoben. In der Nacht hatte es einige Stunden mit 30-35 Knoten geweht. Der Wind war mittlerweile auf moderate 24 kn zurĂŒck gegangen, aber die Welle....die Welle hatte das noch nicht ganz mitbekommen. Sie stand noch immer ordentlich aus dem Kattegat. Ein Auslegen der Bahn war da nicht möglich. Also wurde der Start auf 1200 verschoben. Gegen 1130 ging es dann raus. Der Wind hatte so um die 20 kn in Böen 24 kn. Aber die Welle, holy shit, da waren ein paar geile Dinger dabei. Also rauskreuzen und dann Gennaker ziehen. Mittlerweile war die Sonne rausgekommen und mit 15 kn die Wellen absurfen. Leider war es nicht möglich das Startschiff zu verankern. 2 Meter Wellen lassen halt nicht alles zu. Aber Vertrauen haben die Norweger, als Startschiff ne nagelneue XC38 zu benutzen....( wurde ĂŒbrigens nur einmal von einer Melges gerammt, unter Gennaker beim Zieleinlauf, ist aber nichts passiert) Wie dem auch sei, es wurde Abbruch gesetzt und es ging wieder in den Hafen. Hammer wie "Blow" unter Gennaker bei der Welle auf Legerwall an den Felsen vorbeihĂ€mmerte. (NICHTS FÜR PUSSIES). Es ging fĂŒr uns als zweites raus, die Kranliste wurde bereits im Vorfeld gemacht, wir kamen gleich nach dem Boot aus Estland. Rauskranen, zusammenbauen, abfahrtbereit! Nochmal ĂŒberlegen ob wir alles haben....aah die Fender und Festmacher liegen noch auf dem Steg.....gleich noch unser Ruderblatt auf dem Rasen gesehen....haben wir dann auch mitgenommen. Gegen 1415 gings dann wieder nach Hause. Ohne Verkehr einfach Kilometer spulen, ohne besondere Vorkommnisse (außer einem Hotdog-Stop in DK) waren wir um 0200 in Schleswig.

 

Ein tolles Wochenende, vielen Dank an die norwegische KV, die uns bei der Unterkunft sehr geholfen hat.

Bilder und Ergebnisse:

http://www.fredrikstad-seilforening.no/index.php?mod=pcat&sess=l56917160&PHPSESSID=0d1a945f06562aa6a3ce7934db2320f4

 

Jan Schmidt, Bostik Bad Boys