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Bericht Austrian Open 2012 Attersee PDF Drucken E-Mail

Bericht Austrian Open 2012 Attersee - Martin Blum

 

Simoneschi's Sieg: "Eins mit Stern" - Attersee wird zum italienischen Lago

 

Riccardo Simoneschi aus Mailand dominierte die Austrian Open am Attersee - auch gegen den langsam in Form findenden Markus Wieser. Mit einer Serie von exclusiven ersten Plätzen strich er zum Schluß sogar einen Wettfahrtsieg in der Gesamtwertung.

 

Die 21 teilnehmenden Mannschaften aus Italien, Österreich, Deutschland, der Schweiz und Tschechien fanden sich ständig verbessernde und schon bald an norditalienische Verhältnisse erinnernde Segel-Bedingungen vor. Freitag und Samstag waren zwei Tage, die mit Gebläse bis (sorry für die subjektive Schätzung) zu 17 Knoten zu einem seglerischen Highlight wurden. Jedoch alles andere langweilig: Die Banane über den nördlichen See und die immer wieder schräg über den Hügel einsetzenden Böen gaben denen, die über die Taktik zu grübeln hatten, genügend Denkaufgaben.

 

Am Freitag war der Wind noch eher konstant, dafür raumschots "nur" ein leises surren an Kiel und Ruder. Dabei spielte die Musik Am-Wind und Vorwind in einem schmalen Streifen von nur wenigen hundert Metern am Ostufer. Begegnungen waren so häufig wie sonst nur am Felsen vom Lago di Garda. Samstag, der Tag an dem dann schon alle Wettfahrten vorzeitig beendet werden konnten, brachte dafür gescheite Böen, mit denen es zwar den Windkompass sauber verrückte, aber dafür knatternde Ritte nach Lee drin waren.

 

Riccardo spielte ein wenig mit dem Feld. Oft vom Start weg (einmal sogar Steuerboardstart) an der Spitze, sah es so aus, als würde er sich absichtlich ins Feld zurückfallen lassen, um in Ausweichsituationen zu kommen. Jedenfalls zum Schluß hatte er immer einen Vorsprung. Markus Wieser segelte - je nach Runde und Nähe zu Riccardo - im Fleet oder auch ein wenig auf Duell mit anderen Führenden. Nur phasenweise ließen die beiden Martin Tcka (CZE 828), Maxi Weiß (DTYC) oder Thomas Karas (CZE 739) nach vorne.

 

Wenn ich hiermit in aller Namen darf, würde ich gerne der Österreichischen Klassenvereinigung und ganz besonders den lieben Melges24-Kollegen mit einer AUT-Segelnummer für ihren persönlichen Einsatz, Hilfsbereitschaft und die große Gastfreundlichkeit vor Ort danken. Zusammen mit Wirt, schönem Gelände, den idealen Segelbedingungen ergab das eine Veranstaltung, die Maßstäbe setzen könnte.

 

Fotos

Ergebnisse

 

Martin Blum