title

description

title title

title

description

title title

title

description

title title

title

description

title title

title

description

title title

title

description

title title

title

description

title title

title

description

title title

title

description

title title

title

description

title title
Bericht Springcup 1 2012 Aarhus PDF Drucken E-Mail

Springcup 1 (Aarhus/DEN) - Reisebericht GER334 Acatenango

Auch wenn die zuerst ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl von 20 Booten nicht erreicht wurde, traten neben zwölf Booten aus Dänemark weiterhin ein norwegisches, ein finnisches und mit uns ein deutsches Team die Reise zur ersten Klassenregatta der Saison im Ostseeraum an.
Aarhus begrüsste die Teilnehmer mit gutem Wetter und hyggeliger Atmosphäre im Aarhus Sailing Club. Die spontan von Sailing Aarhus für uns organisierte Unterkunft im Kaløvig Sailing Centre war ebenfalls in Ordnung und nach dem gemeinsamen Frühstück direkt am Wasser waren wir bereit für den Beginn der Regattasaison 2012.

Tag 1
Beim Auslaufen Richtung Regattagebiet wurden wir von einem nebligen Morgen begrüsst. Doch schon kurze Zeit später wurde die Flotte für ihr Warten belohnt, denn nach etwa 30 Minuten löste sich der Nebel und die erste Wettfahrt konnte gestartet werden. Wir erwischten einen guten Start und konnten uns auf der ersten Kreuz gut positionieren.
Die einsetzende Thermik bescherte uns einen 180° Winddreher an der Luvmarke und machte auch den Vorwindgang zum Amwindkurs. Die Wettfahrtleitung reagierte schnell und legte eine neue Luvmarke aus, so dass die Wettfahrt bei nun konstanten Winden beendet werden konnte. Mit dem dritten Platz zum Auftakt waren wir durchaus zufrieden, obwohl zwischenzeitlich gar mehr hätte rausspringen können. Durch eine schnelle Startabfolge und eine Wettfahrtdauer von etwa 60 Minuten konnte die zweite bis vierte Wettfahrt in einer Seabreeze von 6-8 Knoten gesegelt werden. Am Abend organisierte der Aarhus Sailing Club ein Dinner für alle Teilnehmer welches den Wettfahrttag in geselliger Runde ausklingen liess.

Tag 2
Der Tag begann mit sonnigem Wetter und leichter Brise. Die einsetzende Thermik löste den ablandigen Wind früh ab und nach kurzer Startverschiebung wurde in stabiler Seabreeze die fünfte Wettfahrt angeschossen. Für uns trug die Analyse des Vortags Früchte und wir konnten mit einem guten Start auf der bevorteiligten Seite beginnen. Leider wurde uns schmerzhaft vor Augen geführt, dass man die Grundregeln des Regattasegels (in guter Position beim Feld bleiben) nicht vergessen darf, so dass wir am Ende unser erstes Streichresultat einfahren durften. Danach hiess es erst einmal Warten auf den nächsten Start, was bei sonnigem Wetter und strahlend blauem Himmel nicht allzu schwer fiel. Als die entschlussfreudige Wettfahrtleitung spontan ein günstiges Startfenster ausnutze und die zweite Wettfahrt des Tages startete, liessen wir uns durch die lässig ausgelegte Startlinie mit stark bevorzugtem Pin-End zu einem risikoreichen Steuerbordstart verleiten. Erfreulicherweise wurde unser Versuch belohnt und wir konnten uns unmittelbar nach dem Start vom Feld absetzen. Durch den abflauenden Wind kurz vor dem Zieldurchgang verloren wir zwar einige Platzierungen, aber schafften es uns im Mittelfeld zu halten. Nachdem der Wind dann vollständig einschlief, durfte man ruhigen Gewissens Richtung Hafen segeln und dem Ende des Events entgegenblicken.
Nach zügigem und gut organisiertem Auskranen der Boote wurde die Siegerehrung in gemütlicher Atmosphäre durchgeführt. Hierbei wurden dieses mal eher funktionelle Preise vergeben: Während die zweitplatzierten Norweger vom Blow Racing Team zwei Kästen Bier überreicht bekamen, erhielten wir als Sieger einen grossen Sack voll Eiscreme, der an die gesamte Flotte verteilt wurde.

Fazit:
Die aufstrebende und kräftig wachsende dänische Klasse sollte durchaus bei diesen nun alljährlich stattfindenden Events unterstützt werden. Der Springcup kann als ideales Vorbereitungsevent im Frühjahr des Jahres gewertet werden. Man darf zuversichtlich sein, dass auch die kommenden Events in Aarhus mit entsprechender Professionalität durchgeführt werden und auch die Teilnehmerzahlen weiter steigen. Es wäre daher durchaus wünschenswert, weitere Teams aus Deutschland bei den kommenden Springcups in Aarhus sehen zu können.
Für unser Team stellte sich Aarhus als lohnenswertes Reiseziel im Frühjahr dar. Nach Möglichkeit kann man auch bei den kommenden Events mit unserer Teilnahme rechnen.

 

Ergebnisse