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Bericht Norwegische Meisterschaft 2013 PDF Drucken E-Mail

Die kleine Melges hängt hinterm Auto, alle Mitfahrer sitzen auf ihren Plätzen, die Verpflegung steht in Reichweite, genügend Bier ist an Bord...äh, stopp, es muss heißen: gerade die richtige Menge an Bier ist dabei...denn es geht nach:

 

Norwegen – zur Norwegian Open nach Hankø

 

Es soll ja ganz strenge Grenzkontrollen geben. Also nachdem Bierdosen gezählt und gegen Wein und Schnaps umgerechnet sind ging es los. Die Fahrt an sich fühlte sich gar nicht so lang an, wie das Navi uns weismachen wollte. Nach ca. 10 Stunden Fahrt erreichten wir dann unser Ziel und wurden mit traumhaftem Wetter empfangen. Die abendliche Sonne tauchte die Umgebung, die man sich unter typisch skandinavisch so vorstellt - verträumte Sommerhäuser in ochsenblutrot direkt am Wasser mit eigenem Bootssteg, umringt von Felsen und Wäldern und natürlich Schären... – in eine richtige Urlaubsatmosphäre.  Dazu trugen nicht zuletzt die netten Leute bei, die uns gastfreundlich empfangen haben. Alles ging hier ziemlich problemlos, vom Kranen bis zum Einchecken im Wettfahrtbüro, das sich auf der Insel im Königlichen Yachtclub befand – bei 37 teilnehmende Crews, wirkte alles sehr routiniert. Auch in den nächsten Tagen reagierte die Wettfahrtleitung sehr schnell auf die unterschiedlichen Bedingungen: Sei es den gemeinsamen Frühstarts mit Black Flag entgegenzuwirken, die Bahn zu verlegen, sie zu verkürzen oder einfach mal Startverschiebung hochzuziehen. Dies geschah an diesem Wochenende sehr häufig, denn auf den Wind war nicht immer viel Verlass. Er wechselte gerne von absolut gar nichts mit spiegelglattem Wasser zu traumhaften Segelbedingungen.
Die Ergebnisse fielen ab und zu so unzuverlässig aus wie der Wind an diesen Tagen. Darauf reagierten einige Gemüter prompt  sehr  aufbrausend – was der Wind nicht kann, können dafür einige Segler um so besser. Die vorderen Plätze gingen somit an 1. NOR 732 (Rett Rundt Hjørnet), 2. ITA 819 (Audi), 3. NOR 724 (Kjus). Die Jungs von GER 266 (Bostik Bad Boys) sind auf Platz 9 gelandet, dicht gefolgt von uns GER 690 (Plato) auf dem 10. Platz.

 

Die Segeltage auf dem Wasser wurden durch ein geselliges Abendprogramm abgerundet. Man verlor sich nach dem Segeln nicht aus den Augen, sondern genoss die Abende stets zusammen. Die Cocktailparty, begleitet von freundlichen, gut gelaunten Leuten, guter Musik, einer wahnsinnig tollen Umgebung (direkt am Wasser - wo auch sonst) und nicht zuletzt auch gut gemeinten Drinks, hat den ersten Segeltag abgerundet. Am zweiten Abend traf man sich im Yachtclub auf der Insel zum gemeinsamen Meisterschaftsessen. Neben dem leckeren Essen gab es viele gut gelaunte fröhliche Gesichter zu entdecken, die sich anscheinend von vorherigen Regatten bereits kannten – immer wieder schön, so eine lebendige Klasse zu erleben!

 

Zurück von diesem tollen Event lässt sich eigentlich nur sagen: Die Reise lohnt sich!

Nicht nur, weil hier eine stark vertretende Klasse auf hohem Niveau an den Start gegangen ist, das Boot absolut Spaß macht (ich durfte Kieler Woche bereits das Boot bei etwas mehr Wind kennenlernen), die Klasse eine aktive internationale Gemeinschaft bietet, sondern auch weil das Segelrevier einfach toll war.

Und jetzt? Jetzt darf der Winter kommen!

 

Ann-Cathein Jacobsen - GER 690 PLATO

 

Ergebnisse