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Eventkalender

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Bericht German Open 2013 PDF Drucken E-Mail

Nach einigen Irrungen und Wirrungen nach der kurzfristigen Absage des ursprĂŒnglichen Veranstalters gelang es durch das beherzte Eingreifen von Jan Schmidt und Bjarne Lorenzen sowie natĂŒrlich durch die UnterstĂŒtzung der Seglervereinigung Heiligenhafen die German Open 2013 doch noch stattfinden zu lassen. DafĂŒr an dieser Stelle schon mal ein dickes Dankeschön.

 

Heiligenhafen an sich empfing uns mit tollem Sommerwetter, aber mit gefĂŒhlt sehr unterschiedlichen Windprognosen. Im Endeffekt setzten sich ĂŒber das Wochenende schwache bis mĂ€ĂŸige Winde durch (Sonntag sehr schwach), die es der Wettfahrtleitung erlaubten, ein straffes Programm von elf Wettfahrten durchzuziehen und das ohne die Möglichkeit eines Streichers. Somit zĂ€hlte jedes Ergebnis und vor allem die Konstanz.
Schnell wurde ersichtlich, wen es an diesem Wochenende zu schlagen galt. Das ‚PLATO Sailing Team‘ um Markus Scheel fĂŒhrte das Feld an und wurde nur durch die Finnen von FIN 836 ‚Navy Sailing‘ immer wieder unter grĂ¶ĂŸeren Druck gesetzt. Dahinter entbrannte ein heißer Kampf zwischen uns und dem Team ‚Hangover‘ um den dritten Platz, gefolgt von den Bostik Bad Boys, die ihren fĂŒnften Platz wie in Stein gemeißelt hielten.
Mit einer engen drei-Punkten-FĂŒhrung vor ‚Hangover‘ starteten wir am Sonntag in die letzten Wettfahrten. FĂŒr uns ein Tag zum Vergessen. Eigentlich war ja kein Wind angesagt, aber als dann die Info „Es geht raus“ die Runde machte, waren wir scheinbar mit den Gedanken schon in der Umlaufbahn. Und tatsĂ€chlich setzte sich ein leichter Seewind durch, der uns total auf dem falschen Bein erwischte und auch das Feld hinter PLATO und den Finnen etwas durcheinander mischte.
Am Ende gewann das PLATO-Sailing Team GER 690 verdient vor den Finnen und wir mussten uns leider mit dem vierten Platz zufrieden geben.

 

Nun zum Wichtigsten:
Das Landprogramm in Heiligenhafen war echt feine Sahne. Am Freitagabend starteten wir gleich mit einem tollen Buffet mit anschließender KV-Versammlung. Peter Göckel war extra, leider ohne Schiff, in den hohen Norden gekommen, um die jĂ€hrliche Versammlung abzuhalten und uns ein wenig in Sachen IMCA auf den neusten Stand zu bringen.
Am Samstag ging es mit einem FrĂŒhstĂŒck fĂŒr in der örtlichen Fischhalle los, abends wurde gegrillt und es gab ein gesponsortes Fass Störtebeker-Pils von der Störtebeker Braumanufraktur, was der abendlichen Geselligkeit noch zusĂ€tzlich in die HĂ€nde spielte.
Alles im Allen also ein super gelungenes Wochenende, mit einer ordentlichen Wettfahrleitung rund um Karlo SchmĂŒtsch und seinem Team, drei freien Essen, Freibier, elf richtig spannenden Wettfahrten und das fĂŒr zweihundert Euro. Was will man mehr?
Diese tolle Veranstaltung hĂ€tte aber auf jeden Fall mehr als zehn gemeldete Schiffe verdient. Dieser Punkt war dann tatsĂ€chlich auch der einzige Wehrmutstropfen des Wochenendes. Man kann an dieser Stelle nur an die Mitglieder unserer KV appellieren, im nĂ€chsten Jahr mehr Engagement zu zeigen, denn eine Deutsche Meisterschaft mit solch geringer Beteiligung ist wirklich kein AushĂ€ngeschild fĂŒr unsere sonst so aktive Klasse.

 

Weiter geht es jetzt fĂŒr uns mit dem Saisonhöhepunt, der EM in Medemblik und wir hoffen einige von euch dort zu sehen.

 

Euer Team „Sputnik“ (Eric Werner)

 

Ergebnisse

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