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Bericht European- & Audi-Sailing-Series Event 3 Riva del Garda 2015 PDF Drucken E-Mail

Bericht zur Melges 24 EURO-Serie am Gardasee vom 22. – 24. Mai 2015

 

46 Teams aus 13 Nationen bestückt mit sehr guten Seglern, die Atmosphäre in der Hafenanlage von Riva und die gewohnt professionelle und freundliche Organisation in dieser Klasse ließen Vorfreude aufkommen.

 

Unsere Erwartungshaltung für die Rennen am Gardasee waren Ausschlafen, gemütlich Cappuccino trinken, mit kurzer Hose und Flip-Flops in den Hafen gehen und dann ganz gechillt drei Rennen segeln.

 

Es war dann doch ein wenig anders, denn irgendwie hat sich unsere Wettererwartung nicht erfüllt. Am ersten Tag bewölkter Himmel, laue und drehende Winde, sodass wir eingehend die vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Elektromotoren testen konnten. Wir waren eines der letzten Teams welches ausgerüstet wurde und hatten nur einen Akku. Das ist zwar ein Gewichtsvorteil aber auf der anderen Seite auch ein Nachteil, wenn man schnell in den Hafen will. Gut, dass es hilfsbereite Schlauchbootfahrer gibt.

 

Die gute Nachricht kam dann nach Rückkehr in den Hafen. Wir durften am nächsten Morgen schon um 08:30 Uhr starten. Diese Freude setzte sich dann auch für den dritten Wettkampftag fort.

 

Allerdings gab es dann doch zwei schöne Nordwindrennen und anschließend noch ein Südwindrennen, sodass am Tag 2 drei Wettfahrten im Kasten waren. Die üblichen Verdächtigen aus Italien lagen vorne – nicht ganz, denn überraschenderweise führte das holländische Team „Mr. Henry“ die Wertung an. Wir waren mit dem Wettfahrttag aufgrund der neu zusammengestellten Mannschaft und einem jungen Steuermann sehr zufrieden, obwohl sich der Verschluss der Tackleine öffnete und wir dabei im dritten Rennen ein gutes Dutzend Boote verloren haben. Die Rennsituationen waren typisch. In der Früh ging es linksrum, am Nachmittag meist rechtsrum. Der Start war wichtig!

 

Am dritten Tag wollte unser Wettfahrtleiter pünktlich um 08:30 Uhr anschießen. Obwohl es am Anfang ganz gut aussah, nahm der Wind stetig ab. Einige Frühstarts kamen hinzu, wobei der Wettfahrtleiter das Rennen wohl nicht durchgebracht hätte. Wir warteten deshalb etwa drei Stunden auf den Südwind. Die Sehnsucht nach dem angekündigten Cappuccino wurde immer größer. Gott sei Dank stellte sich gegen die Mittagszeit Südwind ein und wir konnten mit einer längeren Pause zwei Rennen segeln. An diesem Tag zeigte sich der Gardasee von seiner besten Seite. Der Himmel war weitestgehend hell und die Ora blies mit ca. 14-16 Knoten. Auch bei diesem Rennen zeigte sich das man auf der halbrechten Seite ein gutes Ergebnis einfahren konnte. Speed war jedoch alles und das beherrschten die führenden italienischen Teams, sodass am Ende mit „Marakesch Express“ eine italienische Crew vor zwei Landsleuten gewonnen hat.

 

„white room“, GER 677

 

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