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Eventkalender

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Bericht German Open 2014 PDF Drucken E-Mail

Am Donnerstagnachmittag machten wir uns von L√ľbeck auf den Weg zum Brombachsee. Dabei kam unter den Mitreisenden die Frage auf, was eine gute Segelregatta ausmacht. Schnell konnte man einen Konsens in der Form erzielen, dass ein gutes Rahmenprogramm an Land ebenso wichtig ist, wie das Segelrevier. Diese Anforderung sollte dann auch f√ľr die n√§chsten drei Tage im Fokus der German Open 2014 stehen.

 

Nach acht Stunden Fahrt wurden wir im Vereinsheim von ein paar Nachtschw√§rmern mit einem k√ľhlen Hellen empfangen. Der n√§chste Tag sah dann das Aufriggen und die ersten von zw√∂lf geplanten Regatten vor. Da sich bei 32¬į Grad im Schatten partout keine Thermik auf dem See entwickeln wollte, kam das besagte Rahmenprogramm bereits am fr√ľhen Nachmittag auf den Plan. Der vereinseigene Koch Alex versorgte uns der Temperatur und (fast auch) geografisch entsprechend mit Antipasti und Pizza aus dem Steinofen. Das Diskoprogramm lief sp√§ter nur auf 80%, da der n√§chste Tag endlich Wind versprechen sollte.

 

Mit kurzer Startverschiebung ging es dann tats√§chlich ans Werk. Dank z√ľgiger Durchf√ľhrung konnten am Ende f√ľnf Rennen bei mediterranen Temperaturen und 6-12 Knoten Wind durchgezogen werden. Leider konnte der Wettfahrtleiter nicht immer auf die ausgepr√§gten Winddreher mit der Bahnausrichtung und der Lage der Startlinie reagieren, so dass wir bei mindestens zwei Rennen zu Strassenbahnfahrern mutierten. Aber auch das will gelernt sein. Weiterhin fiel auf, dass √§u√üerst ambitioniert und lautstark gesegelt wurde. So wurde vor allem an der Leetonne mit viel K√∂rper- und Bootseinsatz agiert. Das unsch√∂ne Bersten eines Gennakerbaumes und die nachfolgende Auseinandersetzung am gr√ľnen Tisch waren dann der H√∂hepunkt der Ambitionen.

 

Nach Abschluss der Protestverhandlungen war dann der Schweizer Adrian Huber mit seiner SUI 599 ‚ÄěPoisson Rouge‚Äú am oberen Ende der Ergebnisliste zu finden, gefolgt von den Sputniks (GER 191) und den PLATOs (GER 690). Am Abend war dann wieder die B√ľhne frei f√ľr Alex. Beim frankonischen Abend legte er sich richtig ins Zeug und zeigte am Spanferkel samt Beiprogramm sein ganzes K√∂nnen. Neben ausgewachsenen Protestdiskussionen war der Wetterbericht f√ľr den n√§chsten Tag ein gern genommenes Thema. Da dieser in punkto Wind nichts Gutes verhie√ü, wurde die Musik lauter und der Bierdurst gr√∂√üer‚Ķ

 

‚Ķ Und die Windvorhersage sollte eintreffen! Am Sonntag kam es dann gegen 11:30 Uhr zu einer konspirativen Sitzung der Crews sowie des Wettfahrtleiters auf der (Gott sei Dank) entschieden wurde, die Serie nach f√ľnf Rennen zu beenden. Somit musste die Ergebnisliste vom Samstag nicht neu gedruckt werden, um den sehr konstant segelnden Schweizer als German Open Sieger 2014 zu feiern. Dieser durfte dann vom Landrat und unter Applaus der Teilnehmer seinen Siegerpokal gl√ľcklich entgegennehmen.

 

R√ľckblickend auf das Gespr√§ch w√§hrend der Hinfahrt bez√ľglich der Anforderungen an eine tolle Regatta kann man den Organisatoren des Yachtclubs Frankonia gro√üartige Arbeit attestieren. Eine ausgepr√§gte Gastfreundlichkeit, tolles Catering und eine entspannte Durchf√ľhrung haben Spa√ü gemacht und lie√üen √ľber die widrigen Windbedingungen hinwegsehen.

 

Markus Scheel | GER 690 - PLATO Sailing Team

 

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Fotos: LINK

 

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